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Gravtex Ltd. stimmt mit Partnern und RVT überein, gemeinsam aktuelles Anleitungsmaterial zu entwickeln

Riga, 16. September. Drei lettische Unternehmen haben heute eine Kooperationsvereinbarung mit der Staatlichen Technischen Hochschule Riga (RVT) unterzeichnet. Darin vereinbaren sie eine umfassende Ausbildung von hochqualifizierten Fachkräften im Einklang mit dem Green Deal und den Klimazielen der Europäischen Union.

Die Vereinbarung sieht die Beteiligung von Unternehmern an neuen Berufsbildungsprogrammen sowie die Unterstützung bei der Entwicklung moderner methodischer Materialien und beim Wissenstransfer in die Wirtschaft und umgekehrt vor. Die Vereinbarung umfasst die Entwicklung von zwei Prototypen von Solar-Carports an der RVT-Ausbildungsstätte, in erster Linie zum Aufladen von Elektroautos, die industriell hergestellt werden sollen, wobei für die Stützstrukturen so weit wie möglich lokale Rohstoffe verwendet und Technologien eingesetzt werden sollen, die bereits der künftigen EU-Taxonomieverordnung entsprechen.

Die Vereinbarung wurde unterzeichnet und gemeinsame Kooperationsprojekte wurden vereinbart zwischen RVT (Direktorin Dagnija Vanaga), einem exportierenden Zimmerei- und Designunternehmen aus Rezekne SIA "Gravtex" (Vorstandsmitglied Andris Filipenoks), dem ersten Hersteller von versiegelten Solarzellendächern in Lettland SIA "Saules Grauds" (Vorstandsvorsitzender Edmunds Zālīte) und einem Carsharing-Unternehmen, das derzeit die größte Flotte von Elektroautos in Lettland besitzt SIA "Fiqsy" (Vorstandsvorsitzender Māris Avotiņš).

Der "Green Deal" der EU bedeutet eine allmähliche Abkehr von der heutigen Ölwirtschaft und wird zwangsläufig dazu führen, dass jeder die Art und Weise ändern muss, wie wir derzeit Energie erzeugen, gewinnen, uns fortbewegen usw. Solarhallen sind ebenfalls ein kleiner, aber wichtiger Schritt in Richtung Veränderung, denn wir können sie vor Ort produzieren, anstatt sie von anderen zu kaufen. Wichtig ist auch, dass ordnungsgemäß und präzise hergestellte Strukturen immer weniger Rohstoffe und Energie verbrauchen als handwerkliche Konstruktionen vor Ort. Die Montagezeit für werkseitig hergestellte Produkte ist um ein Vielfaches kürzer, so dass durch die Verwendung solcher Produkte erhebliche Material- und Kosteneinsparungen erzielt werden können.

Die Prototypen der im Rahmen des Kooperationsprojekts entwickelten Produkte werden in einem sicheren, aber zugänglichen Bereich des RVT ausgestellt und getestet.

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